Unterschied zwischen Private Kleinanzeigen und Gewerbliche Kleinanzeigen

Gewerbliche und private Anzeigen erreichen heute riesige Märkte und Nachfragen, wobei das Internet diese Märkte globalisiert hat.

Die Zeitungen sagen es so schön in ihrer Werbung: "Anzeigen verkaufen alles". Das stimmt, aber die Qualität des Verkaufens kennt doch Unterschiede, ob es sich um private oder um gewerbliche Kleinanzeigen handelt.

Auch derjenige, der die Anzeigen liest, hat bei der einen oder anderen eine Erwartungshaltung, die sich unterscheidet.

Nehmen Sie die Anzeigen beim Autoverkauf oder den Verkauf von Immobilien. Das, was hinter der gewerblichen Kleinanzeige steckt, ist in einem Maße von gesetzlichen Bestimmungen betroffen, die die private Kleinanzeige so nicht kennt, z.B. die Mehrwertsteuer oder auch die Gewährleistung.

Regt sich beim Interessenten für den Autokauf über private Kleinanzeigen ein gewisser Argwohn, was versteckte Mängel oder tatsächlicher Kilometerstand betrifft, um nur die beiden Beispiele zu nennen, so kann man bei den gewerblichen Anzeigen davon ausgehen, dass dort aus Existenzgründen das Angebot durchsichtiger ist, von "schwarzen Schafe" abgesehen, die es überall gibt.

Genauso liegt die Sachlage bei privaten und gewerblichen Immobilienanzeigen, bei den gewerblichen kommt noch hinzu, dass das Angebot teurer wird durch die sogenannte Courtage, dem Maklerlohn.

Mag es auch manschmal ein Vorurteil sein, da jeder das Recht hat, auf ein unehrliches Angebot mit dem Rechtsweg zu reagieren, sitzen doch die Gefühle für private und gewerbliche Anzeigen tief.

Und immer hofft man, dass der Gesetzgeber den Bürger vor Übervorteilungen ausreichend schützt.

Da ist ein Vertrauensvorschuß angebracht.

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